Herbst als Erkältungssaison
Immunsystem stärken ist im Herbst wichtiger als man denkt! Der Herbst bringt bunte Blätter, kühle Temperaturen und gemütliche Abende – aber leider auch schnupfende Nasen, kratzende Kehlen und Hustenattacken. Kaum eine Jahreszeit fordert unser Immunsystem so sehr wie die Übergangszeit von warm zu kalt. Doch warum fährt unsere körpereigene Abwehr im Herbst sichtbar herunter? Warum sind Erkältungen und grippale Infekte in den Monaten von Oktober bis Februar deutlich häufiger als im Sommer? Die Antwort liegt in einem Zusammenspiel aus Licht, Temperatur, Lebensweise und Nährstoffversorgung. In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Faktoren genauer an – und zeigen, wie Sie Ihr Immunsystem im Herbst gezielt stärken können.
🌄 Weniger Licht: Wenn die Sonne fehlt, leidet die Abwehr
Der vielleicht unterschätzteste Faktor ist das fehlende Sonnenlicht. Im Herbst verkürzt sich der Tag spürbar, die Sonne steht niedriger, und wir halten uns überwiegend in geschlossenen Räumen auf. Das hat direkte Folgen: Über die Haut bildet unser Körper Vitamin D, das eigentlich kein klassisches Vitamin, sondern ein Hormonvorläufer ist. Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für die Immunfunktion, weil es unter anderem die Aktivität der Abwehrzellen beeinflusst. Fehlt es – und das ist in den dunklen Monaten bei vielen Menschen der Fall – reagiert das Immunsystem langsamer auf eindringende Viren und Bakterien.
Auch unser Schlaf-Wach-Rhythmus gerät aus dem Gleichgewicht. Das über den Tag hereinbrechende Dunkel fördert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Das macht uns müde und antriebslos, zugleich verschieben sich unsere innere Uhr und die Produktion von Stresshormonen. Chronische Ermüdung und ein gestörter Biorhythmus schwächen nachweislich die Immunabwehr und machen anfälliger für Infekte.
🤧 Kälte: Nase und Schleimhäute im Stress
Kälte selbst macht nicht krank – Viren machen krank. Aber: Kalte Luft unterstützt sie perfekt. Unsere Atemwege sind mit einer feuchten Schleimhaut ausgekleidet, die Viren abfängt und über Flimmerhärchen abtransportiert. Kalte, trockene Herbst- und Winterluft trocknet diese Schleimhäute aus; zudem verlangsamt sich bei Kälte der Transportmechanismus in der Nase. Viren können dadurch leichter in den Körper eindringen und sich festsetzen.
Hinzu kommt: In der Kälte verengen sich die Blutgefäße, auch die Durchblutung der Nasenschleimhaut sinkt. Kühlt der Körper zusätzlich aus, weil wir uns zu dünn anziehen, lenkt er Energie von der Immunabwehr weg und auf die Wärmeregulation. Wer friert, hat weniger Ressourcen für die Abwehr von Krankheitserregern.
🏠 Trockene Heizungsluft und geschlossene Räume
Mit den sinkenden Temperaturen beginnt die Heizsaison. Die warme, trockene Heizungsluft greift ebenfalls unsere Schleimhäute an und trocknet sie aus – die natürliche Barriere gegen Erreger wird schwächer. Gleichzeitig verbringen wir deutlich mehr Zeit in geschlossenen, oft schlecht gelüfteten Räumen: im Büro, in der Schule, in Bahnen und Bussen. Viren – allen voran Rhino- und Influenzaviren – verbreiten sich in solchen Umgebungen hervorragend über die Luft, vor allem, wenn viele Menschen eng zusammen sind. Die Infektionskette dreht sich im Herbst und Winter daher deutlich schneller als im Sommer, wenn wir uns viel draußen aufhalten.
😧 Stress, ungesunde Ernährung und wenig Bewegung
Der Herbst ist für viele auch stressig: Alltagsstress, beruflicher Druck oder negative Nachrichten setzen den Körper unter Dauerbelastung. Dauerstress erhöht den Cortisolspiegel – und Cortisol dämpft das Immunsystem regelrecht. Zusätzlich greifen wir in der kalten Jahreszeit eher zu Süßem und Komfort-Essen, während frisches Obst und Gemüse vom Speiseplan verschwinden. Bewegung an der frischen Luft fällt schwerer, Couch und Decke gewinnen. Der Mangel an Nährstoffen und Aktivität schwächt die körpereigene Abwehr zusätzlich.
So unterstützen Antioxidantien aber auch Magnesium das Immunsystem
Immunsystem stärken aber gezielt!
Gerade im Herbst braucht das Immunsystem daher gezielte Unterstützung – und hier kommen Antioxidantien ins Spiel. Bei der Abwehr von Viren und Bakterien entstehen im Körper freie Radikale, aggressive Moleküle, die Zellen schädigen können. Antioxidantien wie OPC (oligomere Proanthocyanidine aus Traubenkernen), Vitamin C und Vitamin E neutralisieren diese freien Radikale und schützen so die Immunzellen selbst. Vitamin C unterstützt zudem die normalen Funktionen des Immunsystems und trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei, die intakte Schleimhäute als erste Barriere braucht. Vitamin E schützt die Zellmembranen der Abwehrzellen. Das in Traubenkernextrakt enthaltene OPC zählt zu den stärksten natürlichen Antioxidantien und wirkt synergetisch mit den Vitaminen zusammen.
Auch Magnesium ist ein echter Teamplayer für die Immunabwehr: Das Mineral ist an über 300 Enzymprozessen im Körper beteiligt, unterstützt den Energiestoffwechsel und hilft, Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren. Ein ausreichender Magnesiumspiegel hilft dem Körper, Stress besser zu verarbeiten – und genau dieser Stress ist einer der Hauptgründe, warum das Immunsystem im Herbst schwächelt. Zudem trägt Magnesium zur normalen Funktion von Muskeln und Nerven bei, was uns aktiver und widerstandsfähiger macht.
FAZIT
Kleinere Hebel, große Wirkung fürs Immunsystem
Dass wir im Herbst anfälliger für Infekte sind, liegt nicht an einem einzigen Auslöser, sondern am Zusammenspiel mehrerer Faktoren: weniger Sonnenlicht und Vitamin-D-Mangel, kalte und trockene Luft, ausgetrocknete Schleimhäute, mehr Zeit in geschlossenen Räumen, Stress, Bewegungsmangel und eine nährstoffärmere Ernährung. Die gute Nachricht: Wir können gegensteuern – mit ausreichend Schlaf, frischer Luft, gesunder Ernährung und gezielter Zufuhr von Antioxidantien wie OPC, Vitamin C und Vitamin E sowie Magnesium. So gehen Sie gestärkt durch die Erkältungssaison.
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