Hand-Fuss-Syndrom bei Krebs und Chemotherapie

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Folgeerkrankung onkologischer Therapien: Hand-Fuß-Syndrom

Eine der häufigsten Begleiterscheinungen einer Chemotherapie ist das sogenannte Hand-Fuß-Syndrom (HFS). Medizinisch wird diese Nebenwirkung auch genannt: Palmar-plantare Erythrodysästhesie (PPE) oder akrales Erythm. Bei den betroffenen Patienten führt dies zu schmerzhaften Rötungen und Schwellungen Füßen und Händen.

Was genau ist HFS und wie entsteht es?

Ein besonders belastende Nebenwirkung bestimmter Zytostatika ist Das Hand-Fuß-Syndrom.
Folgende Formen der Nebenwirkung können auftreten: Rötungen, Blasen, Abschuppen der Haut, schmerzhaften Schwellungen oder Taubheitsgefühl an Handflächen und Fußsohlen.
Wenn diese Krankheit nicht behandelt wird, dann können oft alltägliche Aufgaben (beispielsweise Anziehen, Haushaltführen oder Autofahren) nicht mehr durchgeführt werden.
Leider sind die Entstehung nicht klar. Unter der Therapie mit Capecitabin (Xeloda) auf, aber auch Docetaxel, pegyliertes liposomales Doxorubicin, 5-FU und Sorafenib kann ein HFS besonders leicht auslöst werden.

Ab welchem Zeitpunkt das HFS auftritt ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Es kann aber bereits mehrere Tage nach Therapiebeginn auftreten.

Hier finden Sie eine Tabelle über Häufigkeitsangaben zum Auftreten eines Hand-Fuß-Syndroms unter verschiedenen medikamentösen Tumortherapien:

Häufigkeitsangaben Hand-Fuß-Syndroms unter verschiedenen medikamentösen Tumortherapien

Quelle: Degen A., Alter M., et al; Das Hand-Fuss-Syndrom als Nebenwirkung der medikamtösen Tumortherapie - Klassifikation und Management.JDDG; 2010

Symptome nach Schweregrad

Sollten Krebspatienten während ihrer Chemotherapie eines oder mehrere Symptome wie  Hautveränderungen, Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Kribbeln an Händen und/oder Füßen wahrnehmen, ist es angeraten sich an ihren behandelnden Arzt zu wenden.Eine Möglichkeit ist ein HFS für diese Symptome. 

Je nach Ausprägung der auftretenden Krankheitszeichen wird das Hand-Fuß-Syndrom in folgende Schweregraden eingeteilt:

Ausmaß Symptome
Grad I Schmerzlose Rötung, leichtes Kribbeln oder/und Taubheitsgefühlkeine Beeinträchtigung der täglichen Aktivitäten
Grad II Starke, schmerzhafte Rötungen mit Schwellung. Beeinträchtigung der täglichen Abläufe
Grad III Feuchtes Abschuppen, Entzündungen, offene Wunden, Blasen, starke Schmerzen. Erhebliche Beeinträchtigung bei allen täglichen Aktivitäten

HFS ist als Nebenwirkung nicht zu unterschätzen, da es bei einem ausgeprägten Verlauf zur Dosisreduktion oder sogar zur Unterbrechung der Therapie führt und damit den Therapieerfolg und nicht zuletzt das Leben des Patienten gefährden kann.

Prävention und Linderung
Patienten können zunächst mit relativ einfachen Maßnahmen versuchen, der Entstehung des HFS vorzubeugen. Dazu zählen:

Druck, Reibung oder Hitzeeinwirkung vermeiden
Nicht mit heißem Wasser duschen oder waschen
Ph-neutrale Seifen oder Duschöle verwenden (keine reizenden Substanzen)
Zum Abspülen / Putzen Gummihandschuhe anziehen
Weite, bequeme Schuhe tragen
Hände und Füße so oft wie möglich unbedeckt lassen (jedoch vor direkter Sonneneinstrahlung mit Sonnencreme schützen)
Keine Pflaster auf die Haut kleben
Hände mehrmals täglich mit Öl oder Creme pflegen (vor allem nach dem Waschen)
Verzicht auf Dampfbäder, Saunagänge und Sportaktivitäten, die zu starker Schweißbildung führen
Mechanische Belastung der Handflächen (z. B. durch Kratzen, Klatschen oder Benutzung von Handwerkzeugen) vermeiden
Eine frühzeitige und kompetente Patientenschulung ist hinsichtlich dieser Präventionspunkte von wesentlicher Bedeutung. Zur Behandlung des Hand-Fuß-Syndroms kommen in Frage:

Applikation von Hanföl, Feuchtigkeitslotionen/-salben, oder Uridincremes
Einnahme von Hanföl und Vitamin B6 zur Reduzierung bzw. Verzögerung des HFS
Kühle Bäder oder Bäder mit Traubenkernextrakt

Die Heilungsdauer hängt von der individuellen Veranlagung sowie vom Schweregrad des HFS ab.


Hanföl (z.B. Kannabicare Pflegeöl) ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (u.a. Omega 3- bzw. 6- sowie Linolensäuren), die in der naturheilkundlichen Behandlung von Hautekzemen Anwendung finden. In einer klinischen Untersuchung wurde die Wirkung von Hanföl auf die Ausprägung von Hautekzemen im Vergleich zu Olivenöl getestet. Hanföl führte zu einer signifikanten Verbesserung der Hauterscheinungen, was auf das ausgewogene Fettsäuremuster im Hanföl zurückgeführt wird ( Koula-Jenik H, Holzhauer P: Anwendungsbeobachtung zum präventiven Potential von Hanföl beim Capecitabin-induzierten Hand-Fuss-Syndrom. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 42:80-84, 2010).


Gut bewährt haben sich die folgenden Produkte:

Hand-Fuß-Syndrom-Canna-bi-vin-Produkte

Diese Produkte verfügen über eine Wirkstoffzusammensetzung welche bei gleichzeitiger, präventiver Einnahme bei Beginn einer oralen Chemotherapie das Auftreten des Hand-Fuß-Syndroms entweder ganz verhindert oder die Symptome nachhaltig vermindert. Ebenso zeigt es positive Wirkung bei Einnahme bei bestehendem Hand-Fuß-Syndroms.

Anwendungsgebiet:

Präventiv ab dem ersten Tag der Chemotherapie um das Hand-Fuß Syndrom zur vermeiden oder um das bereits aufgetretene Hand–Fuß Syndrom zu lindern.

Hand-Fuss-Syndrom bei Krebs und Chemotherapie

Inhaltsstoffe

Zutaten Tagesverzehrmenge Prozente der Referenzwerte
Hanföl kbA 3000mg *
Vitamin E 13,2mg 110%
pro Vitamin A (Beta-Carotin) 900µg 112,5%
Vitamin D 6µg 120%


*Analyseauszug für Hanföl

Fettsäure, Familie Bezeichnung Je 100g Verhältnis Omega 6 : Omega 3
1-fach ungesättigt, Omega 9 (18:1) Ölsäure 13g
2-fach ungesättigte, Omega 6 (18:2) Linolsäure 60g 3 : 1
3-fach ungesättigt, Omega 3 (18:3) alpha-Linolensäure 20g 3 : 1
3-fach ungesättigt, Omega 6 (18:2) gamma-Linolensäure 1,5g
4-fach ungesättigt, Omega 3 (18:4) Stearidonsäure 1.5g

Fettsäuren

Das Fettsäurenspektrum ist bei Hanföl sowohl umfangreich wie ausgewogen: z.B. Omega 6 zu Omega 3 in dem für den menschlichen Organismus optimalen Verhältnis von 3 : 1.

Linolsäure: In dem ausgezeichneten Verhältnis Omega 6: Omega 3 ist sie ein wichtiger Faktor für die Hormonbildung, fördert die Energiebildung im Körper, ist essenzieller Bestandteil der Zellmembranen und wichtiger Bestandteil der Haut und Vorstufe der gamma-Linolensäure (GLA).

Gamma-Linolensäure: Mit einem Anteil von 1,5-6% gehört Hanf zu den gamma-Linolensäure reichen Lebensmitteln. Besonders Menschen mit Allergien, Immunstörungen, Hautproblemen und Wechseljahrsbeschwerden können davon profitieren.

Alpha-Linolensäure: Positiven Einfluss auf fast alle Risikofaktoren, die bei Herz- und Kreislauferkrankungen eine Rolle spielen, Reduktion von entzündlichen Erkrankungen, wichtig für den Nervenaufbau, Gehirnfunktion und Lern- und Konzentrationsfähigkeit.

Stearidonsäuren: Vorstufe der Eicosanpentaensäure (EPA), einer wichtigen Omega-3-Fettsäure. Bei allen Arten von Hautproblemen, einschließlich vorzeitiger Hautalterung durch freie Radikale oder Sonnenschäden, wichtig zur Hormonbildung und Reduzierung von Entzündungen, fördert die Aufrechterhaltung der intellektuellen Leistungsfähigkeit. Ölsäure: Senkt hohe Cholesterinwerte, vorbeugend gegen Brustkrebs.

Vitamine

Vitamin D: Es stellt sich immer mehr heraus, dass Vitamin D ein Immunmodulator ist, d. h. ein zu schwaches Immunsystem wird stimuliert, gleichzeitig werden aber übermäßige Immunreaktionen vermieden.

Vitamin D: Vitamin gilt als „Schutzpatron“ der Zellen, verhindert die Aggregation der Blutplättchen und schützt die Zellen des Körpers vor aggressiven Sauerstoffverbindungen.

Provitamin A (Beta-Carotin): Beta-Carotin wird in vielen Bereichen der Gesundheit eine große Wirkung zugeschrieben. Es wirkt sowohl photoprotektiv und antioxidativ als auch antiproliferativ ( wachstumshemmend), was den Körper effektiv vor Krebs schützen kann. Außerdem stärkt es das Immunsystem durch Vermehrung der Lymphozyten und durch die Aktivierung der Neutrophil-Zellen. Es ist erwiesen, dass eine hohe Zufuhr carotinoid reicher Gemüse mit der geringsten Krebserkrankung einhergeht.

Alle in Canna-bi-vin Kapseln enthaltene Vitaminen und Fettsäuren entsprechen in den Dosierungen den Referenzwerten nach DGE.

D.h. die Dossierungen der Inhaltstoffen übersteigen nicht , die bei eine normalen Ernährung enthaltene Mengen, und sind während der Chemotherapie (meistens ) bedenkenlos anwendbar.

Anwendungsbeobachtung zum Hand-Fuß-Syndrom und Hanföl

In der Veramed-Klinik in Brannenburg (internistische Akutklinik, Chefarzt: (Dr. med. Peter Holzhauer) wurde eine Anwendungsbeobachtung durchgeführt, in der der präventive Einsatz von Hanföl in oraler, sowie topischer Form überprüft wurde mit signifikanten Ergebnissen.

Häufigkeit Hand-Fuß-Syndrom: keine Prävention mit Hanföl

Häufigkeit HFS: keine Prävention mit Hanföl

Häufigkeit Hand-Fuss-Syndrom: Prävention mit Hanföl

Häufigkeit HFS: Prävention mit Hanföl

Fazit:

Es zeigt sich, dass die Kombination von Hanföl oral (Canna-bi-vin Kapseln Europäische Patent Nr. 2255799) sowie topisch (Canna-bi-vin Pflegeöl Europäische Patent Nr. 2255799) eine präventive und eine symptomlindernde Wirkung besitzen. Derzeit werden diese Ergebnisse im Rahmen einer gcp- konformen Studie in Kooperation mit einem universitären Zentrum weiter evaluiert.

Bei Patienten, die bereits unter einem HFS gelitten haben, wurde die Therapie zusätzlich mit OPC Bädern (Canna-bi-vin Bad) ergänzt, wodurch bei allen Patienten eine deutliche Besserung erreicht wurde, ohne dass eine Dosisanpassung bzw. ein Therapieabbruch notwendig war.